CDU-ORTSVERBAND TATING
Tating
http://www.cdu-tating.de/tating.html

© 2011 CDU-ORTSVERBAND TATING
Startseite - Kontakt - Impressum

Tating

Tating wurde erstmals 1187 urkundlich erwähnt und war zunächst der Hauptort auf Utholm.

Die hochaufragende St.-Magnus-Kirche ist die älteste Kirche auf Eiderstedt.

Im Jahre 1103 als hölzerne Kapelle begonnen, wurde sie im Laufe der Jahrhunderte immer weiter ausgebaut und umgestaltet.  An der Kirche zeugen historische Grabsteine von den Schicksalen hier begrabener Menschen. Das Innere des Gotteshaus birgt eine Reihe kulturelle Schätze der Vergangenheit.

Eines der wenigen erhaltenen Kastengestühle erinnert an die typische Bestuhlung aller Kirchen auf Eiderstedt in den letzten 400 Jahren.

Der aus vorreformatorischer Zeit stammende Taufstein aus Namurer Kalkstein, wurde später durch einen hölzernen Deckel ergänzt.

Im Dorf befindet sich eines der drei bedeutendsten Gartendenkmäler Nordfrieslands, der Hochdorfer Garten.

Der rund 4ha große Park wurde wahrscheinlich 1764 im französichen Stil angelegt. Seine wesentlichen Elemente sind ein Lindenparterre und zehn - axial und symetrisch auf die Hauptfront eines Haubargs gerichteten - Pflanzquartiere, die von mehr als 120m langen Lindenalleen umsäumt werden.

Am Rande des 4ha großen Gartens lädt das Cafe “Schweizerhaus” zur Entspannung ein.

Als der repräsentative Hochdorfer Haubarg, der ein Achtständer ist, 1764 errichtet wurde, war er mit einer Grundfläche von 45 x 23 m vermutlich der größte Haubarg auf Eiderstedt.

Das 5km nordöstlich von St. Peter-Ording gelegene Tating hat einen Haltepunkt der Nord-Ostsee Bahn.

Es besitzt malerische Rundwege durch alte Gassen entlang der gepflegten Haubarge und idyllischer Vorgärten, wobei immer wieder das weite Marschpanorama durchschimmert.

Das soziale Leben des Dorfes ist bestimmt durch das reiche und rege Vereinsgeschehen. Nahezu jede Einwohnerin und jeder Einwohner ist Mitglied in mindestens einem der Tatinger Vereine.

Die wirtschaftliche Grundlage des Ortes bildet seit einiger Zeit der Tourismus. Der Wandel von einem vornehmlich landwirtschaftlich bestimmten Dort zu einem küstennahen ländlichen Ferienort mit den entsprechenden Uralubs- u. Freizeitangeboten ist im Gange und bedarf weiterer Entwicklungsbemühungen.

Rundgang durch Tating