1. Die Mehrzweckhalle muss so schnell wie möglich saniert werden und wieder benutzbar sein.
2. Bei der plattdeutschen Sprache im Gemeinderat haben wir uns
durchgesetzt. Die WGT hat deswegen sogar im Innenministerium in
Kiel angefragt.
3. Die WGT-Fraktion darf offiziell nur unter diesem Namen
auftreten. Alle anderen Namen wie Dorffraktion etc. sind nicht
zulässig.
4. Der Besuch von Ingbert Liebing war ein Erfolg. Die öffentliche
Veranstaltung mit ihm war gut besucht und haben uns die große
Politik näher gebracht.
Kein Thema hat in der letzten Zeit die Tatinger Bevölkerung derart
stark mobilisiert wie die Sanierung der Mehrzweckhalle. Auf einer
von ca. 120 (!)
Bürgern besuchten offiziellen Einwohnerversammlung wurde der
überwiegende Wunsch der Bevölkerung allen Gemeindepolitikern
unmissverständlich klar gemacht, dass sehr viele Bürgerinnen und
Bürger für eine Sanierung der Mehrzweckhalle sind. Das
Gemeindezentrum ist als fußläufig zu erreichender Mittelpunkt der
Gemeinde auch in Zeiten des demografischen Wandels
unverzichtbar.
Der seinerzeitige Zeitungsbericht in den "Husumer Nachrichten"
gibt die Dominanz dieses Bürgerwillens nicht in der vorgestellten
Form wieder.
Für diese eindeutige Bekundung des Bürgerwillens sowie die
Mitarbeit der Bevölkerung bei der Einwohnerversammlung möchten wir
uns bedanken. Es ist nicht selbstverständlich, dass über 10% der
gesamten Bevölkerung zu einer Einwohnerversammlung erscheinen und
mit Mehrheit ihren politischen Willen bekunden.
Auch die entscheidende Gemeinderatssitzung war sehr gut besucht.
Besonders positiv zu bewerten ist, dass die Dorfjugend stark
vertreten war. Fast mit 2/3-Mehrheit wurde dem Sanierungsbeschluss
zugestimmt. Wichtig wird sein, die gesamte Bevölkerung mit
einzubinden, damit das Vorhaben eine noch höhere Akzeptanz bekommt.
Auch diejenigen, die bisher gegen eine Hallensanierung waren,
sollten ihren Widerstand aufgeben und mitarbeiten an dieser großen
Aufgabe.
Der Küstenschutzabgabe in der vorliegenden Form können wir nicht
zustimmen. In Zeiten des Klimawandels können nicht Teile der
Bevölkerung allein mit dessen Folgen belastet werden.
Unseren Freunden und Mitgliedern wünschen wir Frohe
Weihnachten und für das neue Jahr alles Gute.
Viele Grüße
Walter Peters, CDU-Ortsverbandsvorsitzender
Anders als es die WGT getan hat, ist das bürgerliche Engagement bzgl. der Zukunftswerkstatt Tating ausdrücklich zu loben.
Allen Bürgerinnen und Bürgern, die daran teilgenommen haben, gebührt auch der Dank der politischen Kräfte im Ort, ganz gleich, welche Meinungen in der Zukunftswerkstatt vertreten wurden.
Es kommt vor allem auf eine aktive Bürgerbeteiligung an, wenn wir gemeinschaftlich nach vorn blicken und arbeiten wollen.
Leider müssen wir auf ein Schreiben der WGT vom 13.03.2010 an Frau Fahrenkrug vom Institut für Raum und Energie wegen der Zukunftswerkstatt am 20.02.2010 eingehen.
Der schlimmste Absatz aus diesem Schreiben lautet:
"Sollte Ihre Äußerung zur Mehrzweckhalle zutreffen, dass nur eine
Sanierung der Tatinger Sporthalle den dörflichen Frieden sichern
kann, dann bedeutet dies nichts anderes als ein Einbrechen vor
einer mobilisierten, lautstarken Interessengruppe. Sie gäben damit
ein völlig falsches Signal für den weiteren Prozessablauf. Es
hieße: Masse kommt vor Klasse.“
Die Darstellung der WGT in dem vorgenannten Schreiben zur
Moderation etc. müssen wir auf das Schärfste zurückweisen.
Wenn von der WGT die Wortbeiträge der Bürger teilweise als "massiv vorgetragene Forderungen mobilisierter Interessengruppen" gesehen werden, dann haben die WGT-Politiker nicht begriffen, wer in der Demokratie das Sagen hat. Es sind nämlich die Bürgerinnen und Bürger.
In der Zukunftswerkstatt wünschte eine große Mehrheit der anwesenden Einwohner/innen, dass in Tating wieder Versammlungsräume für größere Veranstaltungen nutzbar seien. Die Darstellung der WGT, dem Einlenken in diesem Punkt als "Einknicken vor einer mobilisierten lautstarken Interessengruppe" zu sehen, ist vollkommen neben der Sache und widerspricht demokratischen Grundsätzen.
Noch erschreckender ist in diesem Zusammenhang, dass die WGT der Bevölkerung das Recht abspricht, die richtigen Signale für den weiteren Prozessablauf zu geben.
Die WGT geht davon aus, dass eine gewisse Klasse, wer das auch immer sein soll, bestimmen würde, wohin der weitere Prozessablauf führen wird. Es kann nur falsch und undemokratisch sein, die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger nicht einzubeziehen.
Die WGT-Fraktion sollte sich überlegen, ob der eingeschlagene Weg der Konfrontation mit dem Bürger richtig ist.
Vielleicht sind ihre Mitglieder im Gemeinderat am falschen Platz.
Besonders auch ein 2. stv. Landrat in der Person Uwe Schwalms sollte Schaden von Gemeinde und Kreis abwenden und konsequenterweise von seinen politischen Ämtern zurücktreten.
Allen Interessierten stellen wir das Schreiben der WGT gerne in voller Länge zur Verfügung.
Beim Amt Eiderstedt ist übrigens ein Spendenkonto für die Renovierung der Tatinger Halle eingerichtet worden ist (Nr. 400010654 bei der Nord-Ostsee Sparkasse, Bankleitzahl 21750000, Verwendungszweck: Spende Mehrzweckhalle Tating). Sollte die Renovierung nicht durchgeführt werden, werden die Spendengelder wieder zurückgezahlt.
Die CDU Tating bedankt sich ausdrücklich bei allen Feuerwehren, die den Großbrand in St. Peter-Ording bekämpft haben, darunter auch die Tatinger Feuerwehr. Nachbarschaftshilfe in der Not wurde wieder einmal aktiv unter Beweis gestellt.
Walter Peters,
CDU-Ortsvorsitzender Tating
Die CDU Tating setzt sich in entschiedener Weise für erneuerbare Energien auch in der eigenen Gemeinde ein. Sie steht zur Windkraft und zur Einführung der Photovoltaik hier vor Ort.
Die CDU Tating möchte die Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinaus fördern.
Ein gutes Beispiel ist das Team im Hochdorfer Garten, bestehend aus Lisa Bolz (SPD) Friedhelm Margraf (WGT) und Hans Jacob Peters (CDU).
Die CDU Tating sieht im Bürgermeisteramt auch viele Aufgaben, die das Amt nicht direkt erfordert und die selbstverständlich erledigt werden wie Rundmails an interessierte Bürgerinnen und Bürger, Bekanntmachungen und Einladungen der Vereine, Pflege des Infoplatzes und des Kinderspielplatzes sowie die Unterstützung der Vereine, wo immer es möglich ist.
Hans Jacob Peters
Leider ist das Verhältnis zur WGT-Fraktion nicht sehr gut. Auch wenn man in der Sache nicht einer Meinung ist, sollte trotzdem ein Miteinander möglich sein. Der Gemeinderat ist gewählt, um für die Gemeinde das Beste zu erreichen. Um dieses Miteinander zu verbessern, haben wir der WGT-Fraktion ein Klimagespräch angeboten. Wir halten es für wichtig, mit der WGT ins Gespräch zu kommen. Vielleicht könnte man dann auch leichter zu Kompromissen kommen. Leider hat die WGT nicht einmal auf dieses Angebot geantwortet. Schade!
Schon zu Anfang dieses Jahres kam der Antrag auf Umbau des Campingplatzes Karstens, den wir im Gemeinderat nach einigen Meinungsverschiedenheiten jetzt auf den Weg bringen können. Diese Chance für Tating sollten wir nicht vertun, denn durch den Ausbau werden wir neue Gäste nach Tating bringen können.
Sehr negativ für das Dorfleben war die Sperrung der Mehrzweckhalle in Tating. Die Folgen für das sportliche und kulturelle Leben sind noch nicht absehbar. Viele Dorfvereine sind in ihrer Existenz bedroht. Hoffentlich gelingt es uns für Ersatz zu sorgen. Viele sind schon in andere Vereine abgewandert oder haben ihre Aktivitäten gänzlich eingestellt. Damit ist der Gemeinde auf Dauer nicht geholfen.
Eine weitere Chance für die Gemeinde ist die Ausnutzung der Sonnenenergie. Es könnten in Tating Flächenphotovoltaikanlagen größeren Ausmaßes installiert werden. Da wir schon die Chance zum Ausbau der Windenenergie nicht richtig nutzen konnten, darf uns dies bei der Sonnenenergie nicht passieren. Ich möchte alle, die Verantwortung tragen, auffordern, die Auswirkung des Klimawandels nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Bei einem Anstieg der Wasserstände der Meere sind wir sofort betroffen.
Sehr überrascht waren alle von der Fernsehsendung "NDR-Plusminus" mit dem Titel "Die Schimmellüge". Der Gutachter, der für die Stilllegung unserer Mehrzweckhalle verantwortlich ist, wird in dieser Sendung stark angegriffen und der Angstmache bezichtigt. Deswegen sind wir für die Beauftragung eines anderen Gutachters, um die Halle erneut zu untersuchen, wobei natürlich das Ergebnis offen ist.
Abschließend möchte ich allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen.
Ihre CDU Tating
Walter Peters, 1. Vorsitzender
Die CDU Tating setzt sich in entschiedener Weise für erneuerbare Energien auch in der eigenen Gemeinde ein. Sie steht zur Windkraft und zur Einführung der Photovoltaik hier vor Ort.
Die CDU Tating möchte die Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinaus fördern.
Ein gutes Beispiel ist das Team im Hochdorfer Garten, bestehend aus Lisa Bolz (SPD) Friedhelm Margraf (WGT) und Hans Jacob Peters (CDU).
Die CDU Tating sieht im Bürgermeisteramt auch viele Aufgaben, die das Amt nicht direkt erfordert und die selbstverständlich erledigt werden wie Rundmails an interessierte Bürgerinnen und Bürger, Bekanntmachungen und Einladungen der Vereine, Pflege des Infoplatzes und des Kinderspielplatzes sowie die Unterstützung der Vereine, wo immer es möglich ist.
Hans Jacob Peters
Im Rahmen des diesjährigen Grünkohlessens des Ortsverbandes, das mit einer hervorragenden Bewirtung am 12.12.2009 in der „Waffelstube“ stattfand, wurde unser Schriftführer Erhard Pölig vom Ortsverbandsvorsitzenden Walter Peters für 40-jährige CDU-Mitgliedschaft ausgezeichnet. Die unter großem Beifall überreichte Urkunde war u. a. von unserer Bundesvorsitzenden Angela Merkel unterzeichnet.
An dem Grünkohlessen nahm auch unsere Landtagsabgeordnete Ursula Sassen mit Begleitung teil und berichtete in einem interessanten Statement aus der Landtagsarbeit. Weitere Stellungnahmen erfolgten durch Walter Peters zur Lage des Ortsverbandes und von Bürgermeister Hans Jacob Peters zu gemeindlichen Belangen.

Photo: (C) Rainer Sturm / pixelio.de
Bericht über die CDU-Informationsveranstaltung
am Mittwoch, 23.09.2009, 20.00 Uhr, Gasthof "Zur Eiche", Tating
"Solarenergie und Photovoltaik in Tating"
Referent: Henning Wriedt, Nordhackstedt
Der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Walter Peters konnte am letzten Mittwoch vor der Doppelwahl im Gasthof „Zur Eiche“ einen vollbesetzten Saal begrüßen. Gäste aus allen Tatinger Gemeinderatsparteien und weitere Bürgerinnen und Bürger, auch aus den Nachbargemeinden, warteten gespannt auf den Vortrag von Henning Wriedt, Landwirt und Spezialist für die Produktion erneuerbarer Energien aus Nordhackstedt. Das Publikum lauschte aufmerksam den in freier Rede vorgetragenen Ausführungen des Referenten, der von seinen einschlägigen Erfahrungen im Bereich Biogas, Windrotoren und Solarenergie berichtete. Er selbst bewirtschaftet einen eigenen Hof, auf dem er alle drei genannten Erzeugungsarten installiert hat. Hauptthema des Abends war die großflächige Photovoltaik.
Henning Wriedt, der inzwischen auch Solar-Projekte wie das der Stadt Meldorf betreut, stellte seinem Vortrag den Satz Franz Alts voran, wonach die Landwirte die Ölscheichs des 21. Jahrhunderts sein werden. Solare Energiegewinnung sei eigentlich eine einfache und weitgehend ausgereifte Technologie, das jeweilige behördliche Genehmigungsverfahren hingegen ein starkes Hemmnis.
Dabei wird Photovoltaik auf Grund der langfristigen gesetzlichen Förderbestimmungen gerne von den Banken finanziert, manchmal bis zu 100%. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich um einen Bürgersolarpark mit entsprechenden Anteilseignern oder einen einzelnen Privatinvestor handelt. Lediglich im Genehmigungsverfahren könnten für Bürgersolarparks Präferenzen bestehen.
Solar sei in jeder Hinsicht günstiger als Biogas und letztlich auch als Windenergie. Der Bauer oder Betreiber stellt sich arbeits- und ertragsmäßig wesentlich günstiger auf und verfügt über eine finanziell und wirtschaftlich viel sicherere Investition.
[Der Referent Henning Wriedt während seines Vortrags]
In Bezug auf Tating riet der Referent zu einem Bürgersolarpark in einer ausreichenden Größenordnung, am besten von 100 ha zusammenhängender Fläche (Mindestantragsfläche 20 ha). Hierbei müsste es zu einem gemeinschaftlichen Handeln von Gemeinde als Antragstellerin und Landeigentümern kommen. Es müssten alle in ein Boot. Auch die übrigen Flächeninhaber im Gemeindegebiet sollten an dem Solarpark partizipieren können, z.B. durch Beteiligung an der Betreibergesellschaft. Dies gelte ebenso für interessierte Bürgerinnen und Bürger ohne entsprechenden Landbesitz und u. U. Investoren von außen. Nur so ließe sich ein derartiges Vorhaben ohne innerörtliche gegenseitige Probleme umsetzen.
Allerdings müsse man auch aus politischen Gründen „Gas geben“, ehe es nämlich auch bei der Photovoltaik zu einer Regulierung von oben sprich „Weißkartierung“ kommt. Zudem müssten derzeit 43 Behörden im Genehmigungsverfahren gefragt werden.
Die Photovoltaik-Anlage, die Henning Wriedt selbst betreibt, ist so installiert, dass auf den Aufstellflächen der nachgeführten Module Viehbeweidung z.B. durch Schafe problemlos möglich ist. Zudem gewährleistet die allgemeine Beruhigung der Areale eine ökologische Aufwertung, so dass sich etwa die Bodenbrüter wieder ansiedeln können, die im Schutze der Anlagen vor ihren Feinden sicher sind.
Die relativ hohen Planungskosten für einen Bürgersolarpark mögen auf den ersten Blick abschrecken, lassen sich aber durch Umlegen des Betrages auf alle Anteilseigner relativieren. Wichtig sei die Entschlossenheit, den richtigen sprich jetzigen Zeitpunkt der Antragstellung nicht zu verpassen.
Die anschließende rege Fragerunde bestätigte dem Referenten, dass er mit seinem sehr versierten und in allen Belangen sachlichen Vortrag nicht nur großes Interesse am Thema Photovoltaik geweckt, sondern auch die Entschlusskraft der Anwesenden beflügelt hat. Es ist wünschenswert, Vorträge von dieser Qualität auch in Zukunft in Tating erleben zu können.
Jürgen Rust
Den Vorwurf der WGT, wir würden starr an der Mehrzweckhalle
festhalten, weisen wir zurück. Wir wollten mit dieser Aussage
darauf aufmerksam machen, dass wir in Tating einen großen
Versammlungsraum bzw. Sportstätte benötigen.
Auch wenn die WTG Präsident Obama zitiert, ist die Unterstützung
für diejenigen, die sich in Tating wieder eine nutzbare
Mehrzweckhalle wünschen, von Seiten der WGT recht zögerlich.
Die Aussage der WGT, der TuS Tating sei mit seinen Sparten auf
Hallen nach St. Peter-Ording ausgewichen, ist falsch. Tischtennis
und Damengymnastik finden nach wie vor im Gemeindezentrum statt.
Für Tischtennis stand am Montagabend die Halle der Realschule nicht
zur Verfügung.
Zur Verbesserung der finanziellen Lage der Gemeinde haben die CDU-
und AWT-Fraktionen im Gemeinderat vorgeschlagen, durch eine
geringfügige Änderung der Windeignungsflächen die Chancen für das
Repowering zu erhöhen und die Anlagen weiter von dem Dorfkern zu
entfernen. Die Veränderung der Windeignungsflächen hätte durch ein
verbessertes Repowering die Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinde
wesentlich erhöht. Dieses Vorhaben wurde aber von der WGT strikt
abgelehnt. Vielmehr wurde uns von der WGT der Vorwurf gemacht,
würden nur an die Finanzen denken. Klimapolitische Erwägungen
wurden von der WGT-Fraktion nicht genannt. Ein Bürgerwindpark, von
uns zusammen mit der AWT-Fraktion vorgeschlagen, wurde sogar von
dem der WGT-Fraktion angehörigen Kreistagsabgeordneten der Bündnis
90/Die Grünen Uwe Schwalm abgelehnt.
Der Vorwurf der WGT, wir würden die Zweitwohnungsinhaber
ausgrenzen, weisen wir auf das Schärfste zurück. Wir haben nur den
Ist-Zustand beschrieben, der sich im Hochdorfer Weg abspielt. Von
der Natur der Sache her nutzen Zweitwohnungsinhaber ihre hiesigen
Wohnungen nur vermindert. Die Nutzungsintensität ist verschieden
und kann nicht verallgemeinert werden. Jeder Zweitwohnungsinhaber
ist bei uns herzlich willkommen.
Walter Peters, OV-Vorsitzender
Hans-Jürgen Kloss von der WGT hat in öffentlicher Sitzung
geäußert, unser neues Baugebiet solle mit Reetdachhäusern für
Zweitwohnungsbesitzer bebaut werden, denn diese Klientel würde
schließlich die Zweitwohnungssteuer bezahlen und außerdem diverse
bezahlte Leistungen in Anspruch nehmen. Junge Familien mit Kindern
hätten ja hierfür kein Geld und würden auch schon beim Hausbau
unbezahlte Nachbarschaftshilfe in Anspruch nehmen.
Von solchen Aussagen müssen wir uns ganz klar distanzieren. Wir
wollen dieses Baugebiet hauptsächlich für junge Tatinger Familien
mit Kindern, die mit erstem Wohnsitz hier auch vollständig leben
und dies Baugebiet ganzjährig bewohnen. Ein weiteres Baugebiet, in
dem von November bis März kein Leben ist und keine Impulse für das
Dorfleben ausgehen, wie Baugebiet Hochdorf Weg, wollen wir
nicht.
Zum jetzigen Zeitpunkt müssen wir noch einmal deutlich machen, dass
wir eine Mehrzweckhalle als Dorfmittelpunkt für unser Gemeinwesen
unbedingt brauchen.
Für sportliche und kulturelle Veranstaltungen ist diese Halle unverzichtbar.
Ohne Halle wäre eine Abwanderung in die Nachbargemeinden die Folge, die in einem Anschluss Tatings an die großen Nachbargemeinden enden könnte.
Nach langer Vorbereitung war es endlich soweit. Pünktlich um 19.00 Uhr erschien der CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete per Liebing-mobil (A-Klasse) in Tating.
Zuerst wurde auf der Karte die Umgehung durchgegangen und genau vom Bürgermeister erklärt. Danach wurde an den Endpunkten alles in Augenschein genommen und weiter erklärt. Auch der Platz für den Mittelpunkt mit Kreisel (Koogstr.) wurde dem interessierten Gast gezeigt. Den Abschluss der Besichtigung bildete ein Spaziergang durchs Dorf, der bei dem Gast doch einen sehr positiven Eindruck hinterließ.
Die sich anschließende öffentliche Versammlung der CDU Ortsverbände Tating, St. Peter-Ording und Garding war gut besucht. Besonders hervorzuheben ist, dass sich einige Tatinger Bürger eingefunden hatten, die sonst der CDU nicht nahe stehen. In seiner Vorstellung berichte der Bundestagsabgeordnete von seiner Arbeit. Er sei jetzt 4 Jahre in Berlin und musste schon eine der schwersten wirtschaftlichen Zeiten der Bundesrepublik mit überwinden helfen. Besonders die Überwindung der Krise bei der Hypo Real Estate Bank habe ihn beeindruckt. Die Ausgaben für die Überwindung der Bankenkrise seien zwar sehr hoch, er gäbe aber keine Alternative. Er habe aber auch schon Positives bewegen können und konnte dafür sorgen, dass für die Deutsche Bucht ein neuer leistungsfähiger Notschlepper angeschafft werde. Auch wurden die Mittel des Bundes für den Küstenschutz aufgestockt. Für diese Legislaturperiode und danach sei das Thema CCS-Lagerung in Nordfriesland vom Tisch.
Nach seiner Vorstellung wurden dann die Auswirkungen der Umgehung auf die Dorfstraße näher beleuchtet. Man war sich einig, dass eine attraktive Dorfstraße geschaffen werden müsse. Es müsse versucht werden, Geschäfte und Lokale für Jedermann anzusiedeln, wobei Ursula Sassen den Rat gab, alle Alterschichten zu berücksichtigen. Ingbert Liebing möchte das Projekt unterstützen.
Beim nächsten Thema regenerative Energien konnte Ingbert Liebing berichten, das er federführend bei der Änderung des Gewerbesteuergesetzes zugunsten der Standortgemeinden mitgeholfen habe. Wichtig sei, dass durch dieses Gesetz die Akzeptanz in den Standortgemeinden verbessert werden könne.
Leider habe aber der Husumer Hafen als Hafen für Offshoreprojekte keine Zukunft, da die Tideabhängigkeit zu groß sei. Hier hätten Cuxhaven und dänische Häfen entscheidende Vorteile. Dies sei sehr bedauerlich.
Für den Tourismus müsse man die Dorfstraße als Flaniermeile interessant gestalten. Wichtig sei hier, die richtigen Geldgeber zu gewinnen, die jungen Leuten eine Chance geben ihre Konzepte umzusetzen.
Damit die Westküste nicht von der Entwicklung im übrigen Gebiet abgehängt werde, sei der Ausbau der B5 unbedingt notwendig. Leider sei dieses Projekt in der Zeit der rot/grünen Koalition in Schleswig-Holstein nicht verfolgt worden. Das Planfeststellungsverfahren würde im August 2009 eröffnet. Wichtig seien in diesem Zusammenhang, dass die Dörfer Hattstedt, Breklum und Bredstedt eine Umgehung bekommen würden.
Beim Thema Schulen waren sich alle einig, dass man im westlichen Eiderstedt alle Schulformen habe und diese unbedingt erhalten wolle.

Tating, den 25.06.2009
gez. Walter Peters
Das Gemeindezentrum hat für den Erhalt des
dörflichen Lebens in unserer Gemeinde eine herausragende Stellung.
Landjugend, Theatergruppe und Fruunsboßler nutzen Räume als
Vereinsheim.
In einem Raum treffen sich Bürger, die die Ortschronik zusammen
tragen und ihre Unterlagen dort lagern. Nachdem im Foyer neue
Fenster eingebaut wurden, eignet sich dieser Raum wunderbar für
kulturelle Veranstaltungen wie Dichterlesungen, Vorträge und
musikalische Darbietungen. Leider ist es schwer, noch weitere
Räumlichkeiten zu vermieten um die Kosten für die Gemeinde zu
senken.
Die Mehrzweckhalle wird sehr vielfältig genutzt.
Ringreiter, Feuerwehr, Sportverein und Landjugend führen neben
diversen anderen Vereinen ihre Vereinsfeste in der Halle
durch.
Die Feuerwehrkapelle Eiderstedt hält ihre Übungsabende in der Halle
ab. Am stärksten wird die Halle jedoch für die Übungsstunden des
TuS Tating e.V. genutzt. Ob es nun z. B. das Senioren-Turnen,
Mutter-und-Kind-Turnen, Tischtennis-Jugendtraining oder
Fußball-Jugendtraining ist, die Arbeit des Sportvereins bringt
richtig Leben in das Gemeindezentrum.
Besonders wichtig für die Gemeinde ist die Jugendarbeit, die im
Verein in vielfältigster Weise geleistet wird und als Unterstützung
für soziale und integrative Politik gesehen werden muss.
Aber auch im Erwachsenenbereich wird der Zusammenhalt in der
Gemeinde gestärkt und belebt.
Für das Überleben der Gemeinde mit einer intakten Dorfgemeinschaft ist das Gemeindezentrum unverzichtbar.
In der Vergangenheit hat die Gemeinde den Tourismus
in vielfältigster Weise gefördert.
Es wurden Bänke und Papierkörbe aufgestellt.
Der Bau von Wartehäuschen hilft als Unterstand bei Regen und als
Rastplatz auch sehr dem Fahrradtourismus in unserer Gemeinde.
Viele der aufgestellten Papierkörbe werden ehrenamtlich von Bürgern
geleert.
Dafür sprechen wir diesen Bürgern unseren Dank aus.
In unserem Dorf muss es möglich sein,
flächendeckend mobil zu telefonieren. Ob nun für die
Rettungsdienste oder den Tourismus ist dies von großer Wichtigkeit.
Mobilfunk kann Menschenleben retten!
Dafür werden wir uns weiter einsetzen.