CDU-ORTSVERBAND TATING
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Kurzes Statement des OV-Vorsitzenden Walter Peters

1. Die Mehrzweckhalle muss so schnell wie möglich saniert werden und wieder benutzbar sein.


2. Bei der plattdeutschen Sprache im Gemeinderat haben wir uns durchgesetzt. Die WGT hat deswegen sogar im Innenministerium in Kiel angefragt.


3. Die WGT-Fraktion darf offiziell nur unter diesem Namen auftreten. Alle anderen Namen wie Dorffraktion etc. sind nicht zulässig.


4. Der Besuch von Ingbert Liebing war ein Erfolg. Die öffentliche Veranstaltung mit ihm war gut besucht und haben uns die große Politik näher gebracht.

Zur aktuellen Ortspolitik



Kein Thema hat in der letzten Zeit die Tatinger Bevölkerung derart stark mobilisiert wie die Sanierung der Mehrzweckhalle. Auf einer von ca. 120 (!)
Bürgern besuchten offiziellen Einwohnerversammlung wurde der überwiegende Wunsch der Bevölkerung allen Gemeindepolitikern unmissverständlich klar gemacht, dass sehr viele Bürgerinnen und Bürger für eine Sanierung der Mehrzweckhalle sind. Das Gemeindezentrum ist als fußläufig zu erreichender Mittelpunkt der Gemeinde auch in Zeiten des demografischen Wandels unverzichtbar.

Der seinerzeitige Zeitungsbericht in den "Husumer Nachrichten" gibt die Dominanz dieses Bürgerwillens nicht in der vorgestellten Form wieder.

Für diese eindeutige Bekundung des Bürgerwillens sowie die Mitarbeit der Bevölkerung bei der Einwohnerversammlung möchten wir uns bedanken. Es ist nicht selbstverständlich, dass über 10% der gesamten Bevölkerung zu einer Einwohnerversammlung erscheinen und mit Mehrheit ihren politischen Willen bekunden.

Auch die entscheidende Gemeinderatssitzung war sehr gut besucht. Besonders positiv zu bewerten ist, dass die Dorfjugend stark vertreten war. Fast mit 2/3-Mehrheit wurde dem Sanierungsbeschluss zugestimmt. Wichtig wird sein, die gesamte Bevölkerung mit einzubinden, damit das Vorhaben eine noch höhere Akzeptanz bekommt. Auch diejenigen, die bisher gegen eine Hallensanierung waren, sollten ihren Widerstand aufgeben und mitarbeiten an dieser großen Aufgabe.

Der Küstenschutzabgabe in der vorliegenden Form können wir nicht zustimmen. In Zeiten des Klimawandels können nicht Teile der Bevölkerung allein mit dessen Folgen belastet werden.

Unseren Freunden und Mitgliedern wünschen wir Frohe Weihnachten und für das neue Jahr alles Gute.

Viele Grüße
Walter Peters, CDU-Ortsverbandsvorsitzender

Zur aktuellen kommunalpolitischen Situation in Tating

Anders als es die WGT getan hat, ist das bürgerliche Engagement bzgl. der Zukunftswerkstatt Tating ausdrücklich zu loben.

Allen Bürgerinnen und Bürgern, die daran teilgenommen haben, gebührt auch der Dank der politischen Kräfte im Ort, ganz gleich, welche Meinungen in der Zukunftswerkstatt vertreten wurden.

Es kommt vor allem auf eine aktive Bürgerbeteiligung an, wenn wir gemeinschaftlich nach vorn blicken und  arbeiten wollen.

 

Leider müssen wir auf ein Schreiben der WGT vom 13.03.2010 an Frau Fahrenkrug vom Institut für Raum und Energie wegen der Zukunftswerkstatt am 20.02.2010 eingehen.

Der schlimmste Absatz aus diesem Schreiben lautet:

"Sollte Ihre Äußerung zur Mehrzweckhalle zutreffen, dass nur eine Sanierung der Tatinger Sporthalle den dörflichen Frieden sichern kann, dann bedeutet dies nichts anderes als ein Einbrechen vor einer mobilisierten, lautstarken Interessengruppe. Sie gäben damit ein völlig falsches Signal für den weiteren Prozessablauf. Es hieße: Masse kommt vor Klasse.“


Die Darstellung der WGT in dem vorgenannten Schreiben zur Moderation etc. müssen wir auf das Schärfste zurückweisen.

Wenn von der WGT die Wortbeiträge der Bürger teilweise als "massiv vorgetragene Forderungen mobilisierter Interessengruppen" gesehen werden, dann haben die WGT-Politiker nicht begriffen, wer in der Demokratie das Sagen hat. Es sind nämlich die Bürgerinnen und Bürger.

In der Zukunftswerkstatt wünschte eine große Mehrheit der anwesenden Einwohner/innen, dass in Tating wieder Versammlungsräume für größere Veranstaltungen nutzbar seien. Die Darstellung der WGT, dem Einlenken in diesem Punkt als "Einknicken vor einer mobilisierten lautstarken Interessengruppe" zu sehen, ist vollkommen neben der Sache und widerspricht demokratischen Grundsätzen.

Noch erschreckender ist in diesem Zusammenhang, dass die WGT der Bevölkerung das Recht abspricht, die richtigen Signale für den weiteren Prozessablauf zu geben.

Die WGT geht davon aus, dass eine gewisse Klasse, wer das auch immer sein soll, bestimmen würde, wohin der weitere Prozessablauf führen wird. Es kann nur falsch und undemokratisch sein, die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger nicht einzubeziehen.

Die WGT-Fraktion sollte sich überlegen, ob der eingeschlagene Weg der Konfrontation mit dem Bürger richtig ist.

Vielleicht sind ihre Mitglieder im Gemeinderat am falschen Platz.

Besonders auch ein 2. stv. Landrat in der Person Uwe Schwalms sollte Schaden von Gemeinde und Kreis abwenden und konsequenterweise von seinen politischen Ämtern zurücktreten.

 

Allen Interessierten stellen wir das Schreiben der WGT gerne in voller Länge zur Verfügung.

 

 

Beim Amt Eiderstedt ist übrigens ein Spendenkonto für die Renovierung der Tatinger Halle eingerichtet worden ist (Nr. 400010654 bei der Nord-Ostsee Sparkasse, Bankleitzahl 21750000, Verwendungszweck: Spende Mehrzweckhalle Tating). Sollte die Renovierung nicht durchgeführt werden, werden die Spendengelder wieder zurückgezahlt.

 

Die CDU Tating bedankt sich ausdrücklich bei allen Feuerwehren, die den Großbrand in St. Peter-Ording bekämpft haben, darunter auch die Tatinger Feuerwehr. Nachbarschaftshilfe in der Not wurde wieder einmal aktiv unter Beweis gestellt.

Walter Peters,

CDU-Ortsvorsitzender Tating

Die CDU Tating mit klarem Kurs

Die CDU Tating setzt sich in entschiedener Weise für erneuerbare Energien auch in der eigenen Gemeinde ein. Sie steht zur Windkraft und zur Einführung der Photovoltaik hier vor Ort.

Die CDU Tating möchte die Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinaus fördern.

Ein gutes Beispiel ist das Team im Hochdorfer Garten, bestehend aus Lisa Bolz (SPD) Friedhelm Margraf (WGT) und Hans Jacob Peters (CDU).

Die CDU Tating sieht im Bürgermeisteramt auch viele Aufgaben, die das Amt nicht direkt erfordert und die selbstverständlich erledigt werden wie Rundmails an interessierte Bürgerinnen und Bürger, Bekanntmachungen und Einladungen der Vereine, Pflege des Infoplatzes und des Kinderspielplatzes sowie die Unterstützung der Vereine, wo immer es möglich ist.

Hans Jacob Peters

Anmerkungen zum Jahr 2009

Leider ist das Verhältnis zur WGT-Fraktion nicht sehr gut. Auch wenn man in der Sache nicht einer Meinung ist, sollte trotzdem ein Miteinander möglich sein. Der Gemeinderat ist gewählt, um für die Gemeinde das Beste zu erreichen. Um dieses Miteinander zu verbessern, haben wir der WGT-Fraktion ein Klimagespräch angeboten. Wir halten es für wichtig, mit der WGT ins Gespräch zu kommen. Vielleicht könnte man dann auch leichter zu Kompromissen kommen. Leider hat die WGT nicht einmal auf dieses Angebot geantwortet. Schade!

Schon zu Anfang dieses Jahres kam der Antrag auf Umbau des Campingplatzes Karstens, den wir im Gemeinderat nach einigen Meinungsverschiedenheiten jetzt auf den Weg bringen können. Diese Chance für Tating sollten wir nicht vertun, denn durch den Ausbau werden wir neue Gäste nach Tating bringen können.

Sehr negativ für das Dorfleben war die Sperrung der Mehrzweckhalle in Tating. Die Folgen für das sportliche und kulturelle Leben sind noch nicht absehbar. Viele Dorfvereine sind in ihrer Existenz bedroht. Hoffentlich gelingt es uns für Ersatz zu sorgen. Viele sind schon in andere Vereine abgewandert oder haben ihre Aktivitäten gänzlich eingestellt. Damit ist der Gemeinde auf Dauer nicht geholfen.

Eine weitere Chance für die Gemeinde ist die Ausnutzung der Sonnenenergie. Es könnten in Tating Flächenphotovoltaikanlagen größeren Ausmaßes installiert werden. Da wir schon die Chance zum Ausbau der Windenenergie nicht richtig nutzen konnten, darf uns dies bei der Sonnenenergie nicht passieren. Ich möchte alle, die Verantwortung tragen, auffordern, die Auswirkung des Klimawandels nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Bei einem Anstieg der Wasserstände der Meere sind wir sofort betroffen.

Sehr überrascht waren alle von der Fernsehsendung "NDR-Plusminus" mit dem Titel "Die Schimmellüge". Der Gutachter, der für die Stilllegung unserer Mehrzweckhalle verantwortlich ist, wird in dieser Sendung stark angegriffen und der Angstmache bezichtigt. Deswegen sind wir für die Beauftragung eines anderen Gutachters, um die Halle erneut zu untersuchen, wobei natürlich das Ergebnis offen ist.

Abschließend möchte ich allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen.

Ihre CDU Tating

Walter Peters, 1. Vorsitzender

Die CDU Tating mit klarem Kurs

Die CDU Tating setzt sich in entschiedener Weise für erneuerbare Energien auch in der eigenen Gemeinde ein. Sie steht zur Windkraft und zur Einführung der Photovoltaik hier vor Ort.

Die CDU Tating möchte die Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinaus fördern.

Ein gutes Beispiel ist das Team im Hochdorfer Garten, bestehend aus Lisa Bolz (SPD) Friedhelm Margraf (WGT) und Hans Jacob Peters (CDU).

Die CDU Tating sieht im Bürgermeisteramt auch viele Aufgaben, die das Amt nicht direkt erfordert und die selbstverständlich erledigt werden wie Rundmails an interessierte Bürgerinnen und Bürger, Bekanntmachungen und Einladungen der Vereine, Pflege des Infoplatzes und des Kinderspielplatzes sowie die Unterstützung der Vereine, wo immer es möglich ist.

Hans Jacob Peters

Ehrung für Erhard Pölig

Im Rahmen des diesjährigen Grünkohlessens des Ortsverbandes, das mit einer hervorragenden Bewirtung am 12.12.2009 in der „Waffelstube“ stattfand, wurde unser  Schriftführer Erhard Pölig vom Ortsverbandsvorsitzenden Walter Peters für 40-jährige CDU-Mitgliedschaft ausgezeichnet. Die unter großem Beifall überreichte Urkunde war u. a. von unserer Bundesvorsitzenden Angela Merkel unterzeichnet.

An dem Grünkohlessen nahm auch unsere Landtagsabgeordnete Ursula Sassen mit Begleitung teil und berichtete in einem interessanten Statement aus der Landtagsarbeit. Weitere Stellungnahmen erfolgten durch Walter Peters zur Lage des Ortsverbandes und von Bürgermeister Hans Jacob Peters zu gemeindlichen Belangen.  

"Solarenergie und Photovoltaik in Tating"

Photo: (C) Rainer Sturm / pixelio.de

 

Bericht über die  CDU-Informationsveranstaltung

am Mittwoch, 23.09.2009, 20.00 Uhr, Gasthof "Zur Eiche", Tating

"Solarenergie und Photovoltaik in Tating"

Referent: Henning Wriedt, Nordhackstedt

 

Der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Walter Peters konnte am letzten Mittwoch vor der Doppelwahl im Gasthof „Zur Eiche“ einen vollbesetzten Saal begrüßen. Gäste aus allen Tatinger Gemeinderatsparteien und weitere Bürgerinnen und Bürger, auch aus den Nachbargemeinden, warteten gespannt auf den Vortrag von Henning Wriedt, Landwirt und Spezialist für die Produktion erneuerbarer Energien aus Nordhackstedt. Das Publikum lauschte aufmerksam den in freier Rede vorgetragenen Ausführungen des Referenten, der von seinen einschlägigen Erfahrungen im Bereich Biogas, Windrotoren und Solarenergie berichtete. Er selbst bewirtschaftet einen eigenen Hof, auf dem er alle drei genannten Erzeugungsarten installiert hat. Hauptthema des Abends war die großflächige Photovoltaik.

Henning Wriedt, der inzwischen auch Solar-Projekte wie das der Stadt Meldorf betreut, stellte seinem Vortrag den Satz Franz Alts voran, wonach die Landwirte die Ölscheichs des 21. Jahrhunderts sein werden. Solare Energiegewinnung sei eigentlich eine einfache und weitgehend ausgereifte Technologie, das jeweilige behördliche Genehmigungsverfahren hingegen ein starkes Hemmnis.

Dabei wird Photovoltaik auf Grund der langfristigen gesetzlichen Förderbestimmungen gerne von den Banken finanziert, manchmal bis zu 100%. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich um einen Bürgersolarpark mit entsprechenden Anteilseignern oder einen einzelnen Privatinvestor handelt. Lediglich im Genehmigungsverfahren könnten für Bürgersolarparks Präferenzen bestehen.

Solar sei in jeder Hinsicht günstiger als Biogas und letztlich auch als Windenergie. Der Bauer oder Betreiber stellt sich arbeits- und ertragsmäßig wesentlich günstiger auf und verfügt über eine finanziell und wirtschaftlich viel sicherere Investition.

[Der Referent Henning Wriedt während seines Vortrags]

In Bezug auf Tating riet der Referent zu einem Bürgersolarpark in einer ausreichenden Größenordnung, am besten von 100 ha zusammenhängender Fläche (Mindestantragsfläche 20 ha). Hierbei müsste es zu einem gemeinschaftlichen Handeln von Gemeinde als Antragstellerin und Landeigentümern kommen. Es müssten alle in ein Boot. Auch die übrigen Flächeninhaber im Gemeindegebiet sollten an dem Solarpark partizipieren können, z.B. durch Beteiligung an der Betreibergesellschaft. Dies gelte ebenso für interessierte Bürgerinnen und Bürger ohne entsprechenden Landbesitz und u. U. Investoren von außen. Nur so ließe sich ein derartiges Vorhaben ohne innerörtliche gegenseitige Probleme umsetzen.

Allerdings müsse man auch aus politischen Gründen „Gas geben“, ehe es nämlich auch bei der Photovoltaik zu einer Regulierung von oben sprich „Weißkartierung“ kommt. Zudem müssten derzeit 43 Behörden im Genehmigungsverfahren gefragt werden.

Die Photovoltaik-Anlage, die Henning Wriedt selbst betreibt, ist so installiert, dass auf den Aufstellflächen der nachgeführten Module Viehbeweidung z.B. durch Schafe problemlos möglich ist. Zudem gewährleistet die allgemeine Beruhigung der Areale eine ökologische Aufwertung, so dass sich etwa die Bodenbrüter wieder ansiedeln können, die im Schutze der Anlagen vor ihren Feinden sicher sind.

Die relativ hohen Planungskosten für einen Bürgersolarpark mögen auf den ersten Blick abschrecken, lassen sich aber durch Umlegen des Betrages auf alle Anteilseigner relativieren. Wichtig sei die Entschlossenheit, den richtigen sprich jetzigen Zeitpunkt der Antragstellung nicht zu verpassen.

Die anschließende rege Fragerunde bestätigte dem Referenten, dass er mit seinem sehr versierten und in allen Belangen sachlichen Vortrag nicht nur großes Interesse am Thema Photovoltaik geweckt, sondern auch die Entschlusskraft der Anwesenden beflügelt hat. Es ist wünschenswert, Vorträge von dieser Qualität auch in Zukunft in Tating erleben zu können.

Jürgen Rust 

 

Antwort auf die aktuellen Vorwürfe der WGT:

Den Vorwurf der WGT, wir würden starr an der Mehrzweckhalle festhalten, weisen wir zurück. Wir wollten mit dieser Aussage darauf aufmerksam machen, dass wir in Tating einen großen Versammlungsraum bzw. Sportstätte benötigen.
Auch wenn die WTG Präsident Obama zitiert, ist die Unterstützung für diejenigen, die sich in Tating wieder eine nutzbare Mehrzweckhalle wünschen, von Seiten der WGT recht zögerlich.

Die Aussage der WGT, der TuS Tating sei mit seinen Sparten auf Hallen nach St. Peter-Ording ausgewichen, ist falsch. Tischtennis und Damengymnastik finden nach wie vor im Gemeindezentrum statt. Für Tischtennis stand am Montagabend die Halle der Realschule nicht zur Verfügung.

Zur Verbesserung der finanziellen Lage der Gemeinde haben die CDU- und AWT-Fraktionen im Gemeinderat vorgeschlagen, durch eine geringfügige Änderung der Windeignungsflächen die Chancen für das Repowering zu erhöhen und die Anlagen weiter von dem Dorfkern zu entfernen. Die Veränderung der Windeignungsflächen hätte durch ein verbessertes Repowering die Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinde wesentlich erhöht. Dieses Vorhaben wurde aber von der WGT strikt abgelehnt. Vielmehr wurde uns von der WGT der Vorwurf gemacht, würden nur an die Finanzen denken. Klimapolitische Erwägungen wurden von der WGT-Fraktion nicht genannt. Ein Bürgerwindpark, von uns zusammen mit der AWT-Fraktion vorgeschlagen, wurde sogar von dem der WGT-Fraktion angehörigen Kreistagsabgeordneten der Bündnis 90/Die Grünen Uwe Schwalm abgelehnt.

Der Vorwurf der WGT, wir würden die Zweitwohnungsinhaber ausgrenzen, weisen wir auf das Schärfste zurück. Wir haben nur den Ist-Zustand beschrieben, der sich im Hochdorfer Weg abspielt. Von der Natur der Sache her nutzen Zweitwohnungsinhaber ihre hiesigen Wohnungen nur vermindert. Die Nutzungsintensität ist verschieden und kann nicht verallgemeinert werden. Jeder Zweitwohnungsinhaber ist bei uns herzlich willkommen.

Walter Peters, OV-Vorsitzender

Aktuell zum Thema Mehrzweckhalle

Hans-Jürgen Kloss von der WGT hat in öffentlicher Sitzung geäußert, unser neues Baugebiet solle mit Reetdachhäusern für Zweitwohnungsbesitzer bebaut werden, denn diese Klientel würde schließlich die Zweitwohnungssteuer bezahlen und außerdem diverse bezahlte Leistungen in Anspruch nehmen. Junge Familien mit Kindern hätten ja hierfür kein Geld und würden auch schon beim Hausbau unbezahlte Nachbarschaftshilfe in Anspruch nehmen.

Von solchen Aussagen müssen wir uns ganz klar distanzieren. Wir wollen dieses Baugebiet hauptsächlich für junge Tatinger Familien mit Kindern, die mit erstem Wohnsitz hier auch vollständig leben und dies Baugebiet ganzjährig bewohnen. Ein weiteres Baugebiet, in dem von November bis März kein Leben ist und keine Impulse für das Dorfleben ausgehen, wie Baugebiet Hochdorf Weg, wollen wir nicht.

Zum jetzigen Zeitpunkt müssen wir noch einmal deutlich machen, dass wir eine Mehrzweckhalle als Dorfmittelpunkt für unser Gemeinwesen unbedingt brauchen.

Für sportliche und kulturelle Veranstaltungen ist diese Halle unverzichtbar.

Ohne Halle wäre eine Abwanderung in die Nachbargemeinden die Folge, die in einem Anschluss Tatings an die großen Nachbargemeinden enden könnte.

Ingbert Liebing in Tating am 24.06.2009

Nach langer Vorbereitung war es endlich soweit. Pünktlich um 19.00 Uhr erschien der CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete per Liebing-mobil (A-Klasse) in Tating.

Zuerst wurde auf der Karte die Umgehung durchgegangen und genau vom Bürgermeister erklärt. Danach wurde an den Endpunkten alles in Augenschein genommen und weiter erklärt. Auch der Platz für den Mittelpunkt mit Kreisel (Koogstr.)  wurde dem interessierten Gast gezeigt. Den Abschluss der Besichtigung bildete ein Spaziergang durchs Dorf, der bei dem Gast doch einen sehr positiven Eindruck hinterließ.

Die sich anschließende öffentliche Versammlung der CDU Ortsverbände Tating, St. Peter-Ording und Garding war gut besucht. Besonders hervorzuheben ist, dass sich einige Tatinger Bürger eingefunden hatten, die sonst der CDU nicht nahe stehen. In seiner Vorstellung berichte der Bundestagsabgeordnete von seiner Arbeit. Er sei jetzt 4 Jahre in Berlin und musste schon eine der schwersten wirtschaftlichen Zeiten der Bundesrepublik mit überwinden helfen. Besonders die Überwindung der Krise bei der Hypo Real Estate Bank habe ihn beeindruckt. Die Ausgaben für die Überwindung der Bankenkrise seien zwar sehr hoch, er gäbe aber keine Alternative. Er habe aber auch schon Positives bewegen können und konnte dafür sorgen, dass für die Deutsche Bucht ein neuer leistungsfähiger Notschlepper angeschafft werde. Auch wurden die Mittel des Bundes für den Küstenschutz aufgestockt. Für diese Legislaturperiode und danach sei das Thema CCS-Lagerung in Nordfriesland vom Tisch.

Nach seiner Vorstellung wurden dann die Auswirkungen der Umgehung auf die Dorfstraße näher beleuchtet. Man war sich einig, dass eine attraktive Dorfstraße geschaffen werden müsse. Es müsse versucht werden, Geschäfte und Lokale für Jedermann anzusiedeln, wobei Ursula Sassen den Rat gab, alle Alterschichten zu berücksichtigen. Ingbert Liebing möchte das Projekt unterstützen.

Beim nächsten Thema regenerative Energien konnte Ingbert Liebing berichten, das er federführend bei der Änderung des Gewerbesteuergesetzes zugunsten der Standortgemeinden mitgeholfen habe. Wichtig sei, dass durch dieses Gesetz die Akzeptanz in den Standortgemeinden verbessert werden könne.

Leider habe aber der Husumer Hafen als Hafen für Offshoreprojekte keine Zukunft, da die Tideabhängigkeit zu groß sei. Hier hätten Cuxhaven und dänische Häfen entscheidende Vorteile. Dies sei sehr bedauerlich.

Für den Tourismus müsse man die Dorfstraße als Flaniermeile interessant gestalten. Wichtig sei hier, die richtigen Geldgeber zu gewinnen, die jungen Leuten eine Chance geben ihre Konzepte umzusetzen.

Damit die Westküste nicht von der Entwicklung im übrigen Gebiet abgehängt werde, sei der Ausbau der B5 unbedingt notwendig. Leider sei dieses Projekt in der Zeit der rot/grünen Koalition in Schleswig-Holstein nicht verfolgt worden. Das Planfeststellungsverfahren würde im August 2009 eröffnet. Wichtig seien in diesem Zusammenhang, dass die Dörfer Hattstedt, Breklum und Bredstedt eine Umgehung bekommen würden.

Beim Thema Schulen waren sich alle einig, dass man im westlichen Eiderstedt alle Schulformen habe und diese unbedingt erhalten wolle.

Tating, den 25.06.2009

gez. Walter Peters

     

Die CDU Tating zum Thema „Repowering“:

Eine vertragliche Gestaltung hat gegenüber einer Bauleitplanung erhebliche Vorteile für die Gemeinde Tating.
 
1. Man geht nicht das Risiko ein, wegen einer verzögerten Genehmigung durch die Bauleitplanung als Gemeinde für Schadenersatzansprüche der Antragsteller zu haften, wobei selbstverständlich der Gemeinde eine angemessene Frist zur Aufstellung haben muss.

2. Die Gemeinde hat bei einer Bauleitplanung keine Einwirkungsmöglichkeiten auf die Wahl des Sitzes der Gesellschaften, der evtl. für Zahlung der Gewerbesteuer an die Gemeinde Tating maßgeblich ist.

3. In einer Bauleitplanung kann man nur die Größe der Windenergieanlagen festschreiben, jedoch können die Bauherren die vorgegebenen Höhen auch unterschreiten, was zu einem sehr uneinheitlichen Bild führen würde.
Eine verbindliche Höhenfestlegung führt für Tating wiederum zu großen haftungsrechtlichen Risiken, da diese Festlegung nicht willkürlich
gemacht werden darf, sondern mit einem städtebaulichen Gutachten belegt werden muss.

4. Weiter möchte die CDU Tating die Antragsteller in einem Vertrag verpflichten, eine moderne Befeuerungsanlage einzubauen, die nur bei Bedarf durch den Flugverkehr die Anlagen beleuchtet.

Für eine eventuelle Bauleitplanung, wird die Gemeinde Tating nach Auskunft des Kreises Nordfriesland „einiges an Geld in die Hand nehmen“ müssen. Es wird ausdrücklich auf die Möglichkeit hingewiesen, einen städtebaulichen Vertrag mit den Bauherren zur Kostenverteilung anzustreben. Da die erwähnten Planungskosten ohnehin nicht im Haushalt 2008 vorgesehen sind, ist dies ein vordringliches Thema für 2009.

Wir befürworten einem verbindlichen Vertrag mit den Betreibern um die wichtigen Dinge zu regeln und dann die Genehmigung dem Umweltamt zu überlassen.

Die CDU Tating zum Thema „Gemeindezentrum mit Mehrzweckhalle”:

Das Gemeindezentrum hat für den Erhalt des dörflichen Lebens in unserer Gemeinde eine herausragende Stellung. Landjugend, Theatergruppe und Fruunsboßler nutzen Räume als Vereinsheim.
In einem Raum treffen sich Bürger, die die Ortschronik zusammen tragen und ihre Unterlagen dort lagern. Nachdem im Foyer neue Fenster eingebaut wurden, eignet sich dieser Raum wunderbar für kulturelle Veranstaltungen wie Dichterlesungen, Vorträge und musikalische Darbietungen. Leider ist es schwer, noch weitere Räumlichkeiten zu vermieten um die Kosten für die Gemeinde zu senken.

Die Mehrzweckhalle wird sehr vielfältig genutzt. Ringreiter, Feuerwehr, Sportverein und Landjugend führen neben diversen anderen Vereinen ihre Vereinsfeste in der Halle durch.
Die Feuerwehrkapelle Eiderstedt hält ihre Übungsabende in der Halle ab. Am stärksten wird die Halle jedoch für die Übungsstunden des TuS Tating e.V. genutzt. Ob es nun z. B. das Senioren-Turnen, Mutter-und-Kind-Turnen, Tischtennis-Jugendtraining oder Fußball-Jugendtraining ist, die Arbeit des Sportvereins bringt richtig Leben in das Gemeindezentrum.

Besonders wichtig für die Gemeinde ist die Jugendarbeit, die im Verein in vielfältigster Weise geleistet wird und als Unterstützung für soziale und integrative Politik gesehen werden muss.

Aber auch im Erwachsenenbereich wird der Zusammenhalt in der Gemeinde gestärkt und belebt.

Für das Überleben der Gemeinde mit einer intakten Dorfgemeinschaft ist das Gemeindezentrum unverzichtbar.

Die CDU Tating zum Thema „Förderung & Erhalt der plattdeutschen Sprache“:

Die plattdeutsche Sprache ist Ausdruck der eigenständigen Kultur in Eiderstedt.

Es sollte alles versucht werden, diesen wichtigen Beitrag zu erhalten.

Dazu ist es wichtig, dass wir diese Sprache an unsere Kinder weitergeben.

Besonders in den Kulturträgern wie Theatergruppe, Bosselverein, Feuerwehr etc. fördern wir unsere Muttersprache.

Eine überragende Bedeutung kommt natürlich den Elternhäusern zu, um den Erhalt weiter zu sichern.

Auch in den Sitzungen des Gemeinderats und der Ausschüsse sollte die plattdeutsche Sprache „gelebt“ werden.

Die CDU Tating zum Thema „Verbesserung der touristischen Infrastruktur“:

In der Vergangenheit hat die Gemeinde den Tourismus in vielfältigster Weise gefördert.

Es wurden Bänke und Papierkörbe aufgestellt.
 
Der Bau von Wartehäuschen hilft als Unterstand bei Regen und als Rastplatz auch sehr dem Fahrradtourismus in unserer Gemeinde.

Viele der aufgestellten Papierkörbe werden ehrenamtlich von Bürgern geleert.

Dafür sprechen wir diesen Bürgern unseren Dank aus.

In unserem Dorf muss es möglich sein, flächendeckend mobil zu telefonieren. Ob nun für die Rettungsdienste oder den Tourismus ist dies von großer Wichtigkeit. Mobilfunk kann Menschenleben retten!

Dafür werden wir uns weiter einsetzen.